Faire Bezahlung mit Tarifbindung

Gutes Geld für gute Arbeit. Schon Berufsanfänger verdienen als Pflegefachkräfte bei der Diakonie- und Sozialstation Ludwigsburg über 3.000 Euro monatlich.

Damit liegt die Tarifvergütung über dem Bundesdurchschnitt der Pflegefachkräfte. Nach dem aktuellen  Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (Stand September 2020) beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt (brutto) für Altenpfleger/innen in Deutschland in der vergleichbaren Altersgruppe (unter 25 Jahren) bei 2.825 Euro. 

In der Vergütung der Pflegefachberufe gibt es regionale Unterschiede. Die Entgelte in den östlichen Bundesländern liegen unter dem bundesweiten Mittelwert. Die Einstiegsvergütung nach Ende der Fachausbildung beträgt für Berufsanfänger im Tarifsystem der Diakonie 3.003 Euro brutto/Monat. Ein Stufensystem ermöglicht nach festgelegten Beschäftigungsjahren das Aufrücken in die nächsthöhere Entgeltstufe. Bei Erreichen der Endstufe 6 wird die derzeit höchstmögliche Vergütung von 3.700 Euro erreicht.

Als Fachkräfte gelten bei uns examinierte AltenpflegerInnen sowie Gesundheits- und KrankenpflegerInnen bzw. KinderkrankenpflegerInnen, jeweils mit einer dreijährigen, staatlich anerkannten Ausbildung. Die Vergütung wird in einem Tarifvertrag, in unserem Fall den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Diakonie in Württemberg, festgelegt. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten im Monat November eine Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) und im Dezember eine Leistungsentgelt. Aus diesen beiden Zusatzzahlungen ergibt sich ein komplettes 13. Monatsgehalt. Alle Tarifangestellten unseres Hauses sind in der betrieblichen Zusatzversorgung (ZVK) versichert, aus der sie im Rentenfall eine Betriebsrente erzielen. Die Fachkräfte-Vergütung bei der Diakonie- und Sozialstation Ludwigsburg ist nicht repräsentativ für die gesamte Pflegebranche in Deutschland. Vor allem dort, wo keine Tarifbindung besteht, liegt die Bezahlung deutlich unter dem Durchschnitt unserer Einrichtung.