Als aktuell dienstälteste Mitarbeiterin der Diakonie- und Sozialstation Ludwigsburg wurde die langjährige Teamleiterin der Pflegestation Poppenweiler, Renate Dinkelacker, jetzt in den Ruhestand verabschiedet.
Als besonderes Zeichen der Anerkennung überreichte ihr der 1. Vorsitzende des Krankenpflegevereins Poppenweiler, Pfarrer Albrecht Häcker, das goldene Kronenkreuz der Diakonie. Pfarrer Häcker schlug in seiner Laudatio den Bogen an die vor Jahrzehnten per Fahrrad in Poppenweiler tätigen Gemeindeschwestern, die in Treue und Verlässlichkeit den Menschen im Alter und bei Krankheit Fürsorge leisteten. „Sie, Frau Dinkelacker, haben diese Segenslinie fast 33 Jahre lang weitergeführt“, würdigte er die lange Dienstzeit, die in der mittlerweile 110jährigen Geschichte des Krankenpflegevereins Poppenweiler einzigartig ist. Renate Dinkelacker kam im Jahr 1992 zum damals noch selbstständigen Krankenpflegeverein, nachdem sie in den 1980er Jahren ihre Krankenpflegeausbildung an im Krankenhaus Winnenden absolvierte.
Der Geschäftsführer der Diakonie- und Sozialstation Ludwigsburg, Thomas Schickle, erinnerte, wie die frühere Teamleiterin über Jahre in einem Kellerraum der Zehntscheuer mit einem dreiköpfigen Team ihren Dienstsitz hatte. Über Jahrzehnte habe Renate Dinkelacker ihre Berufung gelebt. Seien es Klienten, Angehörige oder Ärzten, „jeder wusste, wenn ich beim Krankenpflegeverein anrufe, dann bin ich in guten Händen“, befand Schickle. „Mit dem Umzug in großzügigere Diensträume in der Vorderen Straße stellten Sie sich der Aufgabe, das Team zu vergrößern und die Arbeit auszubauen“, sagte er. Mittlerweile gehören dem Team 16 Mitarbeiterinnen an, die regelmäßig in 80 Einsatzstellen ambulante Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung erbringen.
Bild: Das Team Poppenweiler verabschiedet die langjährige Leiterin in den Ruhestand


